Silvesterparty in Oslo
In Norwegen feiert man Silvester meist zu Hause oder bei Freunden. Das merken Sie in Oslo: Viele Restaurants und Bars haben am 31. Dezember geschlossen, und die Lokale, die öffnen, verkaufen Tickets. Wer feiern möchte, plant deshalb früher als in Berlin oder Hamburg.

Clubs und Bars
Die Programme für Silvester erscheinen meist erst im November oder Dezember. Zuletzt feierte zum Beispiel der Musikclub BLÅ am Akerselva von 21 bis 2 Uhr mit Konzert. Das Nachtleben konzentriert sich auf Grünerløkka, die Gegend um Youngstorget und Aker Brygge. Welche Bars dort an Silvester öffnen, wechselt von Jahr zu Jahr.
Tickets vorab kaufen. An der Abendkasse ist es an Silvester oft zu spät.
Altersgrenzen beachten. Manche Clubs lassen erst ab 20 Jahren ein, BLÅ zum Beispiel zuletzt auch an Silvester.
Ausschank bis 3 Uhr. In Oslo dürfen Bars höchstens bis 3 Uhr ausschenken, auch in der Silvesternacht.
Auf dem Fjord
Zuletzt gab es auch Silvesterfahrten auf dem Oslofjord mit DJ, Snacks und einem Glas Sekt, etwa ab der Langkaia. Vom Boot aus sehen Sie das private Feuerwerk über den Stadtteilen am Ufer. Ein großes Feuerwerk über dem Wasser gibt es nicht. Mehr unter Feuerwerk.
Getränke für den Abend
Wer vorher mit Freunden anstoßen möchte, muss in Oslo die Einkaufszeiten kennen:
Bier gibt es im Supermarkt am 31. Dezember nur bis 18 Uhr, am 1. Januar gar nicht.
Wein, Sekt und stärkere Getränke verkauft nur das staatliche Vinmonopolet. Zuletzt hatte es am 31. Dezember von 10 bis 15 Uhr geöffnet, am 1. Januar ist es geschlossen.
Preise: Alkohol ist in Norwegen deutlich teurer als in Deutschland, in Bars und im Laden.
Lieber mit Essen?
Wer den Abend mit einem Festmenü beginnt, findet Tipps unter Galadinner. Für den Heimweg in der Nacht lesen Sie Nachts unterwegs.