Das Silvesterdinner
In Norwegen ist Silvester vor allem ein Abend für ein festliches Essen. Man zieht sich schick an, isst mehrere Gänge und stößt um Mitternacht an. Wer in Oslo nicht zu Hause feiert, bucht dafür ein Silvestermenü. Die Auswahl ist kleiner, als man erwarten würde, weil viele Restaurants an diesem Abend geschlossen haben.

Wer zuletzt ein Silvestermenü anbot
Sommerro in Frogner: zuletzt ein Menü mit vier Gängen und Live-Jazz in der früheren Schalterhalle, außerdem ein japanisch inspiriertes Menü zum Teilen mit Blick über die Stadt.
Ekebergrestauranten auf dem Ekeberg-Hügel: zuletzt vier Gänge, bis nach Mitternacht geöffnet. Von dort sehen Sie das Feuerwerk über der Stadt.
Brasserie Opera im Opernhaus: zuletzt fünf Gänge mit Weinbegleitung.
Die Angebote für 2026/27 erscheinen meist ab November. Bekannte Adressen wie das Hos Thea veröffentlichen nicht jedes Jahr ein eigenes Silvestermenü. Fragen Sie direkt nach.
Worauf Sie achten sollten
Früh reservieren. Die wenigen Silvestermenüs sind schnell ausgebucht.
Mit hohen Preisen rechnen. Essen gehen ist in Oslo deutlich teurer als in Deutschland, an Silvester noch einmal mehr. Getränke kommen oft dazu.
Sitzzeiten beachten. Manche Restaurants vergeben Tische für eine feste Zeit.
Kleidung. Norweger machen sich an Silvester schick. Ein strenger Dresscode ist selten, im Anzug oder Kleid fallen Sie aber nicht auf.
Stornobedingungen vor der Buchung lesen.
Mit Aussicht
Wer um Mitternacht das Feuerwerk sehen möchte, wählt ein Restaurant auf einem Hügel oder am Wasser, etwa auf dem Ekeberg. Im Zentrum wird nicht gezündet. Mehr unter Feuerwerk.
Trinkgeld
Trinkgeld wird in Norwegen nicht erwartet, weil der Service im Preis enthalten ist. Bei gutem Service ist Aufrunden üblich.